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Eibergen: Smuggeln entlang die Grenze (GPS)

 

Die Umgebung Eibergens sieht wie eine völlig beschaulich-ruhige Gegend aus. Dennoch befand sich hier im vergangenen Jahrhundert ein echtes Schmugglernest.

Heutzutage kann man die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden einfach passieren. Früher allerdings wurden diese Grenzen strengstens bewacht. Es gab große Preisunterschiede zwischen bestimmten Waren aus den Niederlanden und anderen aus Deutschland.

Deswegen überlegten sich die Bewohner der Grenzregion unterschiedlichste Mittel und Wege, um Waren über die Grenze zu schmuggeln und sich so etwas Geld hinzu zu verdienen. Sie kannten versteckte Schmuggelpfade und wussten genau, durch welche Weidegebiete und an welchen Flüssen entlang die gewundene Grenze zu den Niederlanden verlief.

Schmuggeln war ganz schön gefährlich: Einmal gefasst, wurden Schmuggler mit einer hohen Geldstrafe bedacht oder mussten eine Zeit lang ins Gefängnis. Die deutschen und niederländischen Zollbeamten wurden „Komiesen” genannt. Sie behielten die Schmuggler genau im Blick – diese allerdings waren häufig viel zu schlau, um sich fassen zu lassen.

Von Rekken (bei Eibergen) aus könnt ihr selbst eine Zeitreise unternehmen und ein bisschen Schmugglerluft schnuppern. Mit einem Schmuggler-Pass und einem tragbaren GPS ausgerüstet, macht ihr euch auf den Weg, folgt den Routenvorgaben und versucht Vieh, Genever, Tabak oder Kaffee über die Grenze zu schmuggeln. Aber aufgepasst: Hinter jedem Baum könnte sich ein Zollbeamter verstecken.

Die GPS-Schmugglerroute für Kids ab zehn Jahren startet täglich beim Café Rotering in Rekken. Sie dauert ungefähr drei bis vier Stunden und ist keine reine Wanderung, sondern ein wirkliches Schmugglerspiel. Wollt ihr die Schmugglerroute an einem Mittwoch machen wollen, dann meldet euch telefonisch vorher beim Tourismusbüro VVV Eibergen.

 

Hier bestellen Sie die GPS-Schmuggelroute online

 

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